Ansichten aus der Praxis zur Technikerausbildung in Berlin
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An dem Abschluss, den die Staatliche Fachschule für Lebensmitteltechnik Berlin vergibt,
gefällt mir besonders die Symbiose von praktischen Erfahrungen und die vermittelten zielgerichteten
Fachtheorie der Schule. Die gebotene Kombination von Praktiker-Wissen und soviel Bäckereitechnologie, wie zum besseren Verständnis der Abläufe bei der Backwaren-Herstellung notwendig ist, ist für Führungskräfte in der Backwaren-Wirtschaft stets von besonderem Wert. Diese Grundlagen müssen daher unbedingt gesichert und stets aktuell angepasst werden. Als Gastdozent freue ich mich, wenn ich an diesem Ausbildungsprinzip mitwirken kann. Ich bin dann immer wieder erfreut, wie aufgeschlossen und dabei doch kritisch hinterfragend meine Ausführungen zu den theoretischen Grundlagen der Roggen-Auswahl und -Verarbeitung sowie der Vorteig-Technologie aufgenommen werden. Ich wünsche daher der staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik Berlin weiterhin einen ständig steigenden Zulauf an Schülern und weiter ein gutes Gelingen in der Unterrichtung der für unseren Backwarenbereich so dringend benötigten verantwortungsbewussten Fachkräfte. |
| Dr. J.-M. Brümmer Professor und bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bäckereitechnologie, Detmold |
Absolventen der Fachschule im Gespräch
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| Andreas Braunwarth | Stefan Keller |
| Absolvent der Berliner Technikerschule von 2003; Produktentwickler, SchapfenMühle, Ulm | Absolvent der Berliner Technikerschule von 1990; Leiter Back- und Beratungszentrum BIB-Ulmer Spatz, Bingen |
| Die Ausbildung an der Staatlichen Fachschule in Berlin umfasst ein breit angelegtes Spektrum der Bäckereitechnik. | Bäckereitechniker, das ist ein außerordentlich abwechslungsreicher Beruf. Ich kann nur jedem Bäckergesellen, der die Möglichkeit dazu hat, empfehlen sich weiterzubilden. |
| Dabei werden sehr gezielt Schwerpunkte auf die Bereiche gelegt, die Praxis und die theoretischen Hintergründe miteinander verknüpfen. | Die Technikerschulen in Deutschland bieten dafür die besten Voraussetzungen. Die zwei Jahre können sich schnell bezahlt machen. |
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Heike Geringer Absolventin der Berliner Technikerschule von 1995; Fachberatung für Rezeptwesen, Schulungen und Kundenbetreuung für Brot und Brötchen. IREKS GmbH, Kulmbach |
| Die Weiterbildungsmaßnahme zur Bäckereitechnikerin an der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik in Berlin stellte sich als sehr gutes Fundament für meine Tätigkeit als Fachlehrerin an der Karl-Grüsser-Fachschule direkt nach der Technikerausbildung und für mein derzeitiges Arbeitsfeld bei der Firma IREKS dar. | |
| Vor allem die Kombination von Theorie und Praxis in den wichtigen Fächern wie Bäckerei- und Feinbackwarentechnologie und Lebensmittel-Qualitätskontrolle und die umfassende Schulung in den Fächern Rohstoffkunde und Berufs- und Arbeits- pädagogik sehe ich als wichtige Bausteine dieser Weiterbildungsmaßnahme an. | |
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| Michael Eberberg | Berthold Bauer |
| Absolvent der Berliner Technikerschule von 1992; Anwendungstechniker Vemag Maschinenbau GmbH, Verden | Absolvent der Berliner Technikerschule von 1984; Teilprojektleiter Bereich Backwaren Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), Frankfurt |
| Teige und Massen werden heute nicht mehr an die Maschinen angepasst, sondern umgekehrt die Maschinen müssen heute jeden Teig bearbeiten können. An der Technikerschule habe ich die Grundlagen gelernt, um diesen Ansatz in der Praxis bei den Kunden umzusetzen. | Was Brotqualität ist und wie man sie möglichst objektiv sensorisch prüfen kann, ist meine tägliche Arbeit. Durch meine Ausbildung zum Bäckereitechniker unterstütze ich die Qualitätswettbewerbe vor allem in fachlicher Hinsicht in ihrer Vorbereitungsphase. |
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Johann Berchtold Absolvent der Berliner Technikerschule von 1973; Geschäftsführer der Harry-Brot GmbH, Hamburg und Eberhardt-Paech-Preisträger |
| In der Produktion in Großbäckereien sehe ich die meisten Positionen und damit die besten Aufstiegsmöglichkeiten für Bäckereitechniker. | |
| Der vielseitige Alltag in der Produktion fordert „Teiggefühl“ und Menschenkenntnis. 30 Prozent des Geforderten lernen die Bewerber an der Technikerschule, die restlichen 70 Prozent bringen wir ihnen bei. | |
