DLG Prüfungen 2007 und 2008
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG e.V.-Testzentrum Lebensmittel) und der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik Berlin wurde 2007 und 2008 fortgesetzt und ausgeweitet. Neben den den Qualitätswettbewerben für Brot/Getreidenährmitteln und Feine Backwaren/Süßwaren wurde erstmalig der Qualitätswettbewerb für SB-Frischfleisch auch an der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik durchgeführt.
Die Termine für 2009 entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle:
Thomas Schmidt: Die hervorragenden fachlichen und backtechnischen Voraussetzungen hier an der EFS. "Just-Intime-Lieferungen" heißt: morgens anliefern und am gleichen Tag prüfen ist gegeben! Früher ballte sich alles an zwei Tagen in großen Mesehallen. Das ist heute nicht mehr möglich bei der Vielzahl und Differenziertheit der Produkte. Das verlangt nach umfassenden technischem Equipment wie geeigneten Backstationen und natürlich nach geeignetem Fachpersonal wie Fachlehrern und Fachschülern. Dies alles ist an der EFS mit dessen Fachschule für Lebensmitteltechnik gegeben.
Fachschule: Herr Keller, welche Schülergruppen sind an der Durchführung der Qualitätswettbewerbe beteiligt, und welche Aufgaben werden von diesen wahrgenommen?
Hans Keller: An der Organisation und Planung unmittelbar sind Schüler der Berufsfachschule für Lebensmitteltechnische Assistenten und Fachschüler der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik beteiligt. Das Spektrum der Aufgaben reicht von der Warenannahme, Vorbereitung der Waren, Zubereitung der Proben, Bereitstellung an den Prüftischen und Teilnahme als Gastprüfer.
Fachschule: Herr Dr. Schmidt, wie bewerten Sie die jetzige und zukünftige Zusammenarbeit mit der EFS?
Thomas Schmidt: Ausgezeichnet, um es einmal im Terminus der DLG zu formulieren. Die zwischen EFS und DLG abgeschlossene Kooperationsvereinbarung stellt hierbei die Basis dar. Mit dieser Kooperation sind die richtigen Entscheidungen getroffen worden, um zukünftig darauf aufzubauen.
Fachschule: Herr Keller, welche Vorteile sehen Sie für die EFS bei der Durchführung von DLG-Wettbewerben an ihrer Schule?
Hans Keller: Allen Beteiligten, aber auch den Berufsschülern im dualen System, die die Prüfung phasenweise beobachten können, kann die Bedeutung der Qualitätssicherung durch Sensorik verdeutlicht werden. Auch der Hintergrund des Prüfschemas, das ja Unterrichtsgegenstand ist, kann besser verstanden werden. Für Berufliche Schulen, speziell für Fachschulen ist ein intensiver Kontakt mit den Entscheidungsträgern und Sachverständigen aus Industrie, Handwerk sowie Forschung außerordentlich wichtig, um neue Entwicklungen nicht zu verpassen. Unsere Fachschüler können erste Kontakte zu künftigen Arbeitgebern aufnehmen.
Fachschule: Herr Dr. Schmidt, die Durchführung und Betreuung wird wesentlich von den in der Ausbildung befindlichen Lebensmitteltechnikern getragen. Wie beurteilen Sie diese Zusammenarbeit mit der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik?
Thomas Schmidt: Unsere Kooperation wird durch drei Säulen getragen. Dies sind die zukünftigen Bäckereitechnikern der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik, die Fachlehrer der EFS und dem DLG-Know How.
Dr. Thomas Schmidt, Leiter
der Zertifizierungsstelle der Deutschen
Landwirtschaftsgesellschaft (DLG)
Hans Keller: Wir werden die Zusammenarbeit auf die durch einen Kooperationsvertrag gelegten Basis fortsetzen. Ich werde mit Kollegen ein schulisches Curricula für die Veranstaltungen entwickeln, um die Nähe zum Unterricht und die Bedeutung dieser Veranstaltungen für die Ausbildung noch deutlicher zu machen.
Thomas Schmidt: Auf der Basis unserer Kooperationsvereinbarung werden wir weiter zusammenarbeiten. Die Vereinbarung setzt den Rahmen. Dieser gibt uns die Möglichkeit, uns in vielfältiger Form weiter zu entwickeln und diesen Rahmen auszugestalten. Im Vordergrund stehen dabei:
1) Die Förderung der Sensorik als ein wesentliches Mittel der Qualitätssicherung.
2) die Vertiefung der sensorischen Fertigkeiten bei den Fachschülern und Auszubildenden im Nahrungsgewerbe.
3) Die Herstellung von Kontakten zwischen der Schule und den Betrieben.



